Angebote zu "Phänomene" (24 Treffer)

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Der Superorganismus
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Knapp 20 Jahre nach dem Pulitzer Preis für ihr Werk „The Ants' präsentieren Bert Hölldobler und Edward O. Wilson einem breiten Publikum, was die Biologen in den vergangenen zwei Jahrzehnten über die Organisationsformen sozial lebender Insekten herausgefunden haben. „Superorganismen' werden Kolonien sozialer Insekten genannt, die sich durch altruistische Zusammenarbeit sowie komplexe Kommunikation und Arbeitsteilung auszeichnen. Ihr Studium erhellt viele Phänomene und Konzepte von allgemeiner Bedeutung in der Biologie. Das Buch zeigt den Weg der Evolution der „Superorganismen'. Auf diesem Wissen aufbauend werfen die Autoren einen Blick auf einen der bedeutendsten Übergänge des Lebens: vom Molekül über die Zelle zum Organismus und darüberhinaus zum Superorganismus, zur Population und schliesslich zum Ökosystem. Dieser Softcovernachdruck hält das nachgefragte Buch weiterhin verfügbar. Die Autoren Bert Hölldobler ist seit seiner Emeritierung an der Universität Würzburg im Jahr 2004 Forschungsprofessor in der School of Life Sciences an der Arizona State University in Tempe (Arizona). Edward O.Wilson ist emeritierter Professor am Museum of Comparative Zoology der Harvard University wurde bekannt als der „Erfinder' der Soziobiologie. Er schrieb das erste (und noch heute gültige) Lehrbuch auf diesem Gebiet: „Sociobiology'.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 24.09.2020
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Satztechniken im 20. Jahrhundert
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Eines der spannendsten Kapitel der Musikgeschichte ist die Wende zum 20. Jahrhundert: Verschiedene Stile entwickeln sich parallel, beeinflussen und kritisieren sich gegenseitig, bis schliesslich jeder Komponist selbst den „Grundton“ für seine Musik erfindet. Christoph Wünsch erläutert anhand von über 300 Notenbeispielen die zentralen Satztechniken. Das Buch erschliesst so vielfältige Zugänge zu dieser faszinierenden Musik und vermittelt das Handwerkszeug für das eigene Analysieren, Forschen und Komponieren. Die langjährige Lehrerfahrung des Autors fliesst ausserdem in die zahlreichen Arbeitsbögen mit Aufgaben und Lösungen auf der beiliegenden CD-ROM ( pdf-Dateien , für PC und Mac geeignet) ein. Der Leser kann sich so im Selbststudium oder begleitend zu Kursen an der Hochschule verschiedene Stile erarbeiten oder – als Dozent – Anregungen für seine eigene Unterrichtstätigkeit finden. Der Inhalt: - Erweiterte Tonalität – Grundlagen - Harmonische Phänomene - Pitch Class Set Theorie - Debussy und der impressionistische Stil - Bela Bartók - Strawinsky – die russische Phase - Klassizistische Moderne - Hindemiths Unterweisung - Kurt Weill - Freie Atonalität - Zwölftontechnik - Serielle Technik - Messiaens musikalische Sprache - Jazzharmonik - Minimal Music Der Autor Christoph Wünsch ist Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg und promovierter Musikwissenschaftler. Er veröffentlichte die Bücher „Moderne Liedbegleitung – Harmonik / Klaviersatz / Improvisation“ sowie „Studien zu Technik und Form in den Variationswerken von Max Reger“. Daneben ist er u. a. in den Bereichen Theater- und Stummfilmmusik, Jazz sowie Musik mit Neuen Medien tätig. Er erhielt diverse Auszeichnungen und Kompositionsaufträge und hatte im Herbst 2002 eine Gastprofessur an der University of North Texas inne.

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Stand: 24.09.2020
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Zur Wissenschaftstheorie der Psychoanalyse: Psy...
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophie III - Pädagogik I), Veranstaltung: Hauptseminar: Sigmund Freud und die Pädagogik des 20. Jahrhunderts - Versuch einer Bilanz, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Psychoanalyse ist heute, am Ausgang des 20. Jahrhunderts und fast 60 Jahre nach demTod ihres Begründers, immer noch der bestimmende Diskurs über menschliche Innerlichkeit.Sie bietet für viele Menschen eine Beschreibungsmöglichkeit ihrer inneren Befindlichkeitenund Gefühle, bietet das Vokabular für eine je eigene Selbstbeschreibung, indem man z.B. aufdie Erfahrung in der eigenen Erziehung rekurriert (oder auf Personen, Dinge, Ereignisse,Situationen, Worte); psychoanalytischer Jargon ist fester Bestandteil unserer Alltagssprachegeworden, dessen man sich bedient, ob man sich dessen bewusst ist oder nicht. Und dies nichtohne Grund, denn die Psychoanalyse stellt auch heute noch - trotz ihrer Umstrittenheit - fürmanche Phänomene die einzige adäquate Beschreibungssprache zur Verfügung.Es stellt sich jedoch die Frage, inwieweit den von Freud geprägten Begriffen -betrachtet man zum Beispiel Verdrängung, Sublimierung, Projektion oder gar das Über-Ich -fest umrissenen Gegenständen bzw. Vorgängen der Innenwelt eines Menschen oder desMenschen allgemein entsprechen und ob man sie naturwissenschaftlich betrachten kann. Hierstösst man auf das Problem, dass man Dinge solcher Art nicht messen und berechnen kann,weil sich ein Zugang zur Innenwelt des Menschen ungleich problematischer gestaltet als zuDingen der äusseren Welt, der Natur. Ein sichtbarer Ausdruck dieses Problems zeigt sich inder Unmöglichkeit, ,Patentrezepte' zur Heilung von ,psychischen Störungen' anzugeben.Daher sind Überlegungen zur Wissenschaftstheorie der Psychoanalyse angebracht. Ist sie nuneine hermeneutische Disziplin, oder eine Naturwissenschaft, oder beides?Im Folgenden wird der Versuch unternommen, systematisch darzulegen, inwiefern diePsychoanalyse ihrem Gegenstand gemäss eine hermeneutische Disziplin ist und dass sich derAnspruch, Allgemeingültiges bzw. Naturgesetzliches über den Menschen auszusagen, nichteinholen lässt1 und auf einem ,szientistischen Selbst-Missverständnis', wie es Habermasnannte, beruht. Im weiteren werden das Verhältnis von Theorie und Praxis untersucht unddiskutiert werden, ob sich daraus resultierend eventuell Folgen für die psychoanalytischePraxis ergeben.1 Bittner 1998, S.66

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Stand: 24.09.2020
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Physikalische Untersuchung des Freistoßes im Fu...
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Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sport - Bewegungs- und Trainingslehre, Note: 1,00, Röntgen-Gymnasium Würzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Sie haben sich schon einmal gefragt, wie solch ästhetische Freistösse, wie sie von Christiano Ronaldo, Roberto Carlos oder andere Meister ihres Fachs des öfteren zu bewundern sind, zustande kommen? Die vorliegende Facharbeit erklärt physikalische Phänomene anhand einer Digitalen Videoanalyse und zeigt so, dass diese berechenbar sind.

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Stand: 24.09.2020
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Religiöse Devianz in christlich geprägten Gesel...
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In diesem Buch werden religiöse Personen und Gruppen thematisiert, die zu ihrer Zeit und bis heute keinen Platz in ihrer Kirche gefunden haben. In diesem Sinn sind diese nebenkirchlichen Gestalten und Bewegungen deviant, d. h. von der damals je herrschenden Religionsausübung abweichend. In christlich geprägten Gesellschaften bedeutete dies oft auch eine gesellschaftliche Marginalisierung. Die untersuchten Vorgänge entstammen unterschiedlichen Zeiten und Kontexten vom hohen Mitteltalter bis zur Frühaufklärung: Katharerinnen, Hexen und Heilige, Anhänger der radikalen Reformation, innerprotestantische Dissidenten am Vorabend von Pietismus und Aufklärung. Über weite Strecken widmet sich die Abhandlung religiös abweichenden Frauen, so dass der Band auch für die Frauenforschung besonders interessant ist. Ausser den Bemühungen um historische Einblicke in Brennpunkte der Geschichte religiöser Dissidenten, ist allen Beiträgen das Interesse an Phänomenen religiöser Abweichung eigen. Deshalb steht zu Beginn kein historischer, sondern ein soziologisch-systematischer Beitrag über Aussenseiter und Grenzgänger unserer Gesellschaft. Darin wird eine devianzsoziologische Theorie entfaltet, mit der dann die historischen Beiträge vergleichend analysiert werden. Auf diesem Weg wird zum ersten Mal in der Dissidentismusforschung eine Phänomenologie religiöser Devianz erarbeitet, die sowohl historisch konkretisiert als auch systematisch-theoretisch profiliert ist. Aus dem Inhalt: Wolfgang Lipp (Würzburg): Aussenseiter, Häretiker, Revolutionäre - Gesichtspunkte zur systematischen Analyse; Daniela Müller (Würzburg): Gott und seine zwei Frauen. Katharismus - eine Frauenreligion?; Peter Dinzelbacher (Salzburg): Echte und falsche Mystik aus historischer Sicht; Dieter Fauth (Heidelberg): Träume bei religiösen Dissidenten in der frühen Reformation; Ulrich Bubenheimer (Heidelberg): Rezeption und Produktion nonkonformer Literatur in einem protestantischen Dissidentenkreis des 17. Jahrhunderts; Dieter Fauth - Daniela Müller: Phänomene religiöser Devianz.

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Stand: 24.09.2020
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Kairos - ein kritischer Moment im Lehr-Lernprozess
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: sehr gut, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Kairos steht für die Antike Tradition, Zeit nicht lediglich quantitativ, sondern auch qualitativ fassen zu können, insofern stellt die Denkfigur des Kairos einen Aspekt der qualitativen Zeit dar. Im pädagogischen Kontext steht der Kairos für die 'Struktur eines kritischen Moments im Lern- und Lehrprozess'. Argumentiert werden soll der Kairos als ein möglicher Grundbegriff, innerhalb einer temporal-phänomenologischen Theorie, der Brüche und Diskontinuitäten pädagogischer Phänomene in den Blick nimmt. Die Hauptthese lautet, dass der Kairos ein Denkmodell repräsentiert, das versucht Kontinuität und Diskontinuität zusammen zu denken, ohne den unüberbrückbaren Hiatus zwischen beiden aufzulösen.

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Stand: 24.09.2020
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Zu: Alfred Nitschke - 'Das verwaiste Kind der N...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Als langjähriger Direktor der Universitätsklinik Tübingen, hat Alfred Nitschke eine Reihe von Aufsätzen über Grundphänomene kindlicher Lebenssituationen geschrieben. Basierend auf etlichen, langjährigen, ärztlichen Beobachtungen hat Nitschke auffällige Verhaltensformen seiner zu behandelnden Kinder zum Ausgangspunkt einer anthropologischen Deutung des Kindseins gemacht. Seine Aufsätze sind in den 50er Jahren entstanden und sein Sohn August Nitschke hat diese gesammelt und 1962 in dem Buch 'Das verwaiste Kind der Natur' veröffentlicht. Nitschke wollte aus seinen Krankheitsgeschichten keine allgemeingültigen Maxime ziehen, sondern das Beobachtete wissenschaftlich interpretieren, und auch seine Hörer und Leser dazu animieren, selbst Phänomene wahrzunehmen und durch die anschliessende geistige Beschäftigung mit dem Wahrgenommenen auf interessante Gedanken zu stossen. Entscheidend ist, dass man nicht allein auf Grund von Erfahrung und Beobachtung voreilige Schlüsse zieht. Bevor ich einige Fallgeschichten aus Nitschkes ärztlichen Beobachtungen erläutern und pädagogisch interpretieren werde, ist es notwendig sich zunächst mit den grundlegenden, menschlichen Eigenarten und natürlichen Verhaltensmustern des Menschen auseinanderzusetzen. Alfred Nitschke beruft sich auf Wissenschaftler und Verhaltensforscher wie Adolf Portmann, Konrad Lorenz, Arnold Gehlen und Helmut Plessner. Der Begriff 'das verwaiste Kind der Natur' stammt ursprünglich von Herder - Nitschke hat diesen Ausdruck wie folgt umschrieben: 'Wäre der Mensch auf sich allein gestellt, dann bliebe er, verglichen mit dem Tier, über Jahre hin hilflos und wäre dem Elend preisgegeben' (Nitschke, S. 18).

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Stand: 24.09.2020
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Kinderträume - Phänomene des Kinderlebens
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: sehr gut (B), Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Pädagogik), Veranstaltung: Proseminar: Phänomene des Kinderlebens, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Träumen von Kindern: Wovon träumen Kinder und in welchem Bezug steht dies zu ihrer Entwicklung? In viel stärkerem Ausmass als bei einem Erwachsenen spielt das jeweilige Entwicklungsstadium eines Kindes eine grosse Rolle in den nächtlichen Träumen. Jede Entwicklungsphase beinhaltet andere Themen, die nur bestimmten Entwicklungsphasen entsprechen und zu manchen Zeiten besonders intensiv vorkommen. Dies soll, im Bezug zur jeweiligen Entwicklungsphase, oder auch zum Alter des Kindes, erläutert werden. Mit dieser Arbeit soll versucht werden, die Annahme, die Träume eines Kindes haben keinerlei Bedeutung für seine Entwicklung, zu revidieren. Träume stellen seit jeher eine Faszination dar, weil sie die Frage nach dem Sinn eines Traumes aufwerfen und, spätestens seit der Traumdeutung des Psychoanalytikers Sigmund Freud, die Tatsache bekannt ist, dass Träume einen direkten und unmittelbaren Bezug zum psychischen Leben eines Menschen haben, ja, dessen unbewusste psychische Vorgänge widerspiegeln. Sigmund Freud entdeckte bei seiner Beschäftigung mit Träumen, dass Träume gedeutet werden können und alles andere als sinnlos sind. Er unterschied dabei verschiedene Mechanismen bei der Traumarbeit wie den Tagesrest, der im Traum Vorgänge des Tages wiederholt oder zu Ende führt, weiterführt, sowie die Verdichtung, die Verschiebung, die bestimmte psychische Vorgänge zu einem Bild verdichten, das im Traum vorkommt, oder sie verfälschen, um die psychische Stabilität eines Menschen sozusagen nicht zu gefährden. Solche Bilder, oder wichtige psychische Prozesse, werden, wenn sie vielleicht verdrängt worden sind, dann 'verfälscht', aber es gibt sie dennoch. Freud bezeichnete den Traum als Hüter des Schlafes, da die Psyche so, im Ruhezustand, Dinge verarbeiten kann, ohne dass sie den Menschen zu sehr beschäftigen oder stören müssten. Der Traum verarbeitet, was bisher, im Wachleben, nicht verarbeitet werden konnte. Freud stellte ausserdem fest, dass sich bei psychisch kranken Menschen immer wieder der gleiche Traum oder ein gleiches Traumbild wiederholen kann, da ihre Psyche nicht stabil genug ist, um im Traum nicht bewältigte Themen oder Konflikte aufzuarbeiten. [...]

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Stand: 24.09.2020
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Zur Wissenschaftstheorie der Psychoanalyse: Psy...
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophie III - Pädagogik I), Veranstaltung: Hauptseminar: Sigmund Freud und die Pädagogik des 20. Jahrhunderts - Versuch einer Bilanz, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Psychoanalyse ist heute, am Ausgang des 20. Jahrhunderts und fast 60 Jahre nach dem Tod ihres Begründers, immer noch der bestimmende Diskurs über menschliche Innerlichkeit. Sie bietet für viele Menschen eine Beschreibungsmöglichkeit ihrer inneren Befindlichkeiten und Gefühle, bietet das Vokabular für eine je eigene Selbstbeschreibung, indem man z.B. auf die Erfahrung in der eigenen Erziehung rekurriert (oder auf Personen, Dinge, Ereignisse, Situationen, Worte); psychoanalytischer Jargon ist fester Bestandteil unserer Alltagssprache geworden, dessen man sich bedient, ob man sich dessen bewusst ist oder nicht. Und dies nicht ohne Grund, denn die Psychoanalyse stellt auch heute noch - trotz ihrer Umstrittenheit - für manche Phänomene die einzige adäquate Beschreibungssprache zur Verfügung. Es stellt sich jedoch die Frage, inwieweit den von Freud geprägten Begriffen - betrachtet man zum Beispiel Verdrängung, Sublimierung, Projektion oder gar das Über-Ich - fest umrissenen Gegenständen bzw. Vorgängen der Innenwelt eines Menschen oder des Menschen allgemein entsprechen und ob man sie naturwissenschaftlich betrachten kann. Hier stösst man auf das Problem, dass man Dinge solcher Art nicht messen und berechnen kann, weil sich ein Zugang zur Innenwelt des Menschen ungleich problematischer gestaltet als zu Dingen der äusseren Welt, der Natur. Ein sichtbarer Ausdruck dieses Problems zeigt sich in der Unmöglichkeit, ,Patentrezepte' zur Heilung von ,psychischen Störungen' anzugeben. Daher sind Überlegungen zur Wissenschaftstheorie der Psychoanalyse angebracht. Ist sie nun eine hermeneutische Disziplin, oder eine Naturwissenschaft, oder beides? Im Folgenden wird der Versuch unternommen, systematisch darzulegen, inwiefern die Psychoanalyse ihrem Gegenstand gemäss eine hermeneutische Disziplin ist und dass sich der Anspruch, Allgemeingültiges bzw. Naturgesetzliches über den Menschen auszusagen, nicht einholen lässt1 und auf einem ,szientistischen Selbst-Missverständnis', wie es Habermas nannte, beruht. Im weiteren werden das Verhältnis von Theorie und Praxis untersucht und diskutiert werden, ob sich daraus resultierend eventuell Folgen für die psychoanalytische Praxis ergeben. 1 Bittner 1998, S.66

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